Grippe

RKI: Fälle in Deutschland stark gestiegen

Das Robert Koch-Institut verzeichnet für Deutschland immer mehr Fälle von Influenza. Noch ist der Peak von der Saison 2016/2017 aber nicht erreicht.

Berlin. Unter den Menschen in Deutschland breitet sich derzeit vermehrt die Grippe aus. In der vergangenen Woche wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin bislang 15.188 labordiagnostisch bestätigte Fälle gemeldet, wie aus dem aktuellen Wochenbericht des Instituts hervorgeht. Damit wurde mit Abstand der höchste Wert pro Woche seit Beginn der Grippewelle im Dezember registriert. In zwölf Prozent der Fälle waren Patienten im Krankenhaus. Laut Bericht wurden auch mehrere Ausbrüche in Schulen und Kindergärten gemeldet.

Das große Influenza-Dossier

Wie alles begann: Das steckt hinter der STIKO-Empfehlung, und warum sie für Verwirrung gesorgt hat.

Die große KV-Übersicht: Was Sie bei der Verordnung von Influenza-Impfstoffen beachten müssen.

Das sagt die STIKO-Vizevorsitzende: Prof. Eva Hummers spricht über das Rechenmodell, Rabattverträge und wie sie mit Unsicherheiten umgeht.

Der Evidenz-Check: Wie begründet die STIKO ihre Empfehlung? Und was gibt MEDLINE her? Wir haben die wesentlichen Aussagen zusammengefasst.

Drohen Lieferengpässe? Wir haben nachgefragt und nachgerechnet.

Die Zahl der Arztbesuche, die der Influenza zugeschrieben werden, liege bislang unter dem Niveau der schweren Grippewelle 2016/17, erklärte Grippe-Expertin Silke Buda vom RKI. Zur Schwere der aktuellen Grippe-Welle insgesamt gab es allerdings noch keine Angaben - diese bewertet das Institut immer erst nach Saisonende.

Jüngst haben die Weltgesundheitsorganisation WHO und die europäische Seuchenkontrollbehörde ECDC gewarnt, dass sich immer weniger Menschen gegen Grippe impfen lassen. Dies gelte besonders auch für Gesundheitspersonal.

(dpa)