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Telemedizin: In den Ländern kommt Bewegung ins Spiel

In einzelnen Ländern tut sich etwas in Sachen Telemedizin. So können sich Patienten in Stuttgart und Tuttlingen seit Mitte April telemedizinisch beraten lassen – ohne vorherigen Arztkontakt. Die KV Baden-Württemberg startete dort mit "docdirekt". In den Modellregionen stehen niedergelassene Ärzte von Montag bis Freitag zwischen 9 und 19 Uhr für die telemedizinische Beratung parat. Voraussetzung war, dass das ausschließliche Fernbehandlungsverbot im Land gekippt wurde. Im Mai soll der Deutsche Ärztetag die bundesweite Regelung beraten.

In Hessen hat unterdessen ein "Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health" eröffnet. Laut Landesgesundheitsministerium berät es etwa Praxen bei der Umsetzung telemedizinischer Angebote. Der Hausärzteverband Hessen will das Projekt TeleArzt künftig in die Hausarztverträge integrieren (S. 34). Einen ähnlichen Vertrag haben KV und AOK in Thüringen geschlossen.

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