kurz + knapp

Darmkrebsfrüherkennung: MFA soll Hausärzten zur Seite stehen

Hausärzte sind die entscheidenden Weichensteller bei der Darmkrebsfrüherkennung. Da sie aber viele Präventionsmaßnahmen im Blick haben müssen, sollen MFA bei der Aufklärung unterstützen und dies honoriert werden. Das fordert die Stiftung Lebensblicke in ihrem neuen Positionspapier. Eingeflossen ist auch die Meinung einiger Allgemeinmediziner, darunter Dr. Burkhard Zwerenz und Dr. Oliver Funken vom Hausärzteverband, DEGAM-Präsidentin Prof. Erika Baum oder KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister.

Evaluierte Fortbildungen für MFA wollen die Stiftung, die DEGAM und der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen in die Regelversorgung überführen. Künftig sollen die Krankenkassen ihre Versicherten ab 50 zur Darmkrebsfrüherkennung einladen. Das IQWiG erarbeitet hierzu Patienteninformationen.

Zudem soll der "Index-Patient mit Darmkrebs" standardisierte Informationen für die gesamte Familie erhalten, heißt es im Positionspapier. Daneben sollen Betriebsärzte Mitarbeiter von Firmen mehr zur Vorsorge informieren.

Link

Das Positionspapier: hausarzt.link/gZC6v

PDF