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Hausärzte in Schleswig-Holstein sollen Reha-Nachsorge sichern

Um Reha-Erfolge nachhaltig zu sichern, ist in Schleswig-Holstein das Projekt "HaReNa – Hausarztzentrierte Reha-Nachsorge bei chronischen Rückenschmerzen" gestartet. In dem durch den Innovationsfonds geförderten Projekt sollen Hausärzte Patienten unterstützen, in der Reha Erlerntes auch daheim umzusetzen. In den zwölf Monaten nach der Reha-Entlassung finden dafür fünf persönliche Termine mit dem Hausarzt statt. Zur zusätzlichen Motivation werden die Patienten in regelmäßigen Abständen durch die Medizinische Fachangestellte der Praxis telefonisch kontaktiert.

Die Studie wird vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin durchgeführt. Teilnehmende Hausarztpraxen erhalten pro Anruf eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro.

Interessierte Praxen können sich unter hausarzt.link/wJCP5 registrieren.

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