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Briten wollen Homöopathie streichen

Der britische Gesundheitsdienst NHS will offenbar die Erstattung von Homöopathika und pflanzlichen Arzneimitteln streichen. Entsprechende Pläne hat der NHS England Ende Juli vorgestellt. Dem Entwurf folgt nun bis Ende Oktober eine öffentliche Anhörung. Der NHS in England, dem größten Landesteil des Vereinigten Königreichs, will unter anderem mit diesen Maßnahmen jedes Jahr rund 190 Millionen britische Pfund (214 Millionen Euro) einsparen. Der Chef von Englands NHS, Simon Stevens, nannte Homöopathie „im besten Fall ein Placebo und einen Missbrauch spärlicher NHS-Mittel“. Im vergangenen Jahr hat der NHS in England nach eigenen Angaben 92.000 Pfund für Homöopathika ausgegeben.

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