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171 Prozent

mehr Protonenpumpenhemmer (PPI) haben GKV-Patienten im vergangenen Jahr verglichen mit zehn Jahren zuvor verordnet bekommen. In absoluten Zahlen sei die Zahl der definierten Tagesdosen um 1,4 auf 3,86 Millionen gestiegen, teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) Ende Juli in Berlin mit. Hauptsubstanz ist mit 73 Prozent aller Verordnungen Pantoprazol, gefolgt von Omeprazol. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für PPI sind im gleichen Zeitraum allerdings um 26 Prozent auf 742 Millionen Euro gesunken. Als Gründe werden Festbeträge und der Wettbewerb der Generika genannt.

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