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"Wir sparen uns viel Zeit"

Geniocare wurde in enger Abstimmung mit Haus­ärzten und MFA entwickelt, um es bestmöglich an den Praxisalltag anzupassen. Ein Tester ist Jens Wagenknecht aus Varel.

Was braucht Ihrer Meinung nach eine webbasierte Applikation, um Sie als Hausarzt zu unterstützen?

Jens Wagenknecht: Ich verbringe etwa ein Drittel ­meiner Arbeitszeit mit bürokratischen Aufgaben. Jedes Tool, das mich dabei unterstützt, sollte Zeit und Aufwand nicht erhöhen, sondern möglichst reduzieren. Je einfacher und ­schneller ich dadurch bin, desto mehr Zeit bleibt mir für die Versorgung meiner Patienten.

Das Testen und Mitwirken an der Entwicklung einer neuen webbasierten Applikation bedeutet sicherlich einigen Aufwand – und das zusätzlich zur täglichen Arbeit in der Hausarztpraxis. Was hat Sie dennoch bewogen, Geniocare als Pilotarzt zu testen?

Ich war anfangs unsicher, ob es wirklich noch ­ein weiteres Angebot braucht. Aber die Vorteile, die es hätte, alle Hausarztverträge in einer Software zu nutzen, ­haben mich dann doch neugierig gemacht und mich letztlich überzeugt. Tatsächlich war der Aufwand überraschend gering. Die Implementierung ging schnell, man braucht keine zusätzliche Hardware und keine aufwändige Installation.

Wie war Ihr erster Eindruck von Geniocare?

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und ­intuitiv. Hilfreich ist, dass die Dauer-Diagnosen der Patien­ten, die bereits an den Verträgen teilnehmen, automatisch übernommen werden.

Und hat sich das bestätigt? Wie sind Ihre Erfahrungen, nachdem Sie Geniocare nun seit einiger Zeit testen?

Die Übersichtlichkeit hat sich definitiv bestätigt. Auch im Hinblick auf die Einschreibung von neuen Patienten. So hat Geniocare im Testlauf meinen MFA beim Einlesen der Karte direkt gemeldet, ob der Patient an der Hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen kann oder nicht, oder ob der Patient bereits bei einem ­anderen Hausarzt eingeschrieben ist.

Sie haben sich vor knapp 20 Jahren niedergelassen und dementsprechend Erfahrung gesammelt. Was ist der größte Vorteil von Geniocare?

Für mich persönlich schließt sich das an Ihre erste Frage an. Für mich ist der größte Vorteil, dass ich in meiner Praxisroutine nicht gestört werde – das würde eine unheimliche Erleichterung für mich bedeuten. Das fängt ja schon mit der einfacheren Einschreibung der Patienten an. Toll war auch, dass Geniocare meinen MFA und mir bei der Testabrechnung gesagt hat, wenn ein Fehler gemacht wurde. Zudem bin ich mit Geniocare mobil. Das heißt, dass ich einfach mein Notebook mit zum Hausbesuch nehmen könnte und Geniocare wäre immer dabei.

Ihre MFA testen ja auch Geniocare. Wie ist deren Eindruck?

Naja, meine Mitarbeiterinnen waren natürlich anfangs nicht unbedingt scharf darauf, ­zusätzlich eine Software zu testen (lacht). Dann waren sie aber vor allem überrascht, wie einfach die Anwendung mit Geniocare ist, also auch, dass ihnen mögliche Teilnehmer direkt angezeigt werden. Lange reinarbeiten musste sich da keine meiner Mitarbeiterinnen.

Später waren sie dann vor allem froh darüber, dass durch das sofortige Anzeigen von Fehlermeldungen bei der Testabrechnung, es nicht zu Fehlern kommen kann. Das spart auch ihnen viel Zeit.

Jens Wagenknecht ist Facharzt für Allgemeinmedizin in Varel und hat Geniocare mehrere Monate getestet.

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